200 Jahre Tauber Bau

Abwechslungsreich und interessant: Die Feier zum runden Firmenjubiläum 200 Jahre Tauber Bau am 24. Juli begeisterte die geladenen Gäste. Staatsminister Markus Söder und OB Ulrich Maly würdigten die Bedeutung des traditionsreichen Unternehmens. 

Ein Teil Nürnberger Geschichte

Wie wird man zu einem der wichtigsten Unternehmen der Stadt Nürnberg? Ganz einfach – indem man die Wahrzeichen der Stadt baut. In den letzten 200 Jahren hat Tauber Bau Nürnberg genau das gemacht. Angefangen beim Opernhaus über das Grand Hotel Le Méridien bis hin zum Business-Tower hat das Unternehmen die Skyline Nürnbergs entscheidend mitgestaltet und geprägt. Selbst an der Restaurierung der Burg war Tauber Bau beteiligt.

Diese Erfolgsgeschichte muss gefeiert werden und so ließ es sich die Tauber Bau Nürnberg nicht nehmen, mit rund 200 geladenen Gästen das 200-jährige Firmenjubiläum im Festsaal der Nürnberger Symphoniker zu feiern. Im feierlichen Ambiente des Konzertsaals – an dessen Fertigstellung Tauber Bau beteiligt war – begann der offizielle Festakt mit einem kurzen Film, der die Ankunft der Gäste zeigte und erste Glückwünsche überbrachte.

Bedeutung des Unternehmens hervorgehoben

Nürnbergs Oberbürgermeister, Dr. Ulrich Maly, gratulierte per Videobotschaft, in der er die Bedeutung des Unternehmens für die Stadt Nürnberg betonte: „Tauber Bau ist ein wichtiger Teil Nürnberger Geschichte und hat sich in den Wahrzeichen der Stadt verewigt.“

Ein persönliches Grußwort auf der Bühne sprach Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Im Gespräch mit Moderator Markus Othmer ging er vor allem auf die Wichtigkeit der Tauber Bau für die Region ein. Schließlich prägen mittelständische Unternehmen unser Land und sorgen dafür, dass es uns gut gehe. „Ohne Tauber Bau könnte Nürnberg vielleicht gar nicht mehr stehen“, so Söder. „Als Sohn eines Maurermeisters habe ich ein Gespür für den Bau und weiß, wie wichtig Familienunternehmen für unser Land sind. Sie geben nicht nur Wissen und Know-how weiter, sondern auch Mitarbeiter, Biografien, Ideen, Geschichte und Verantwortung.“

Interessante Einblick und Ausblicke

Nach diesen Grußworten bat Markus Othmer schließlich die Geschäftsführer Wolfgang Coerper, Dietrich Eckardt und Rudolf Edelmann für einen kurzen Talk auf die Bühne. Das Trio nutzte die Gelegenheit, ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, beispielsweise an die Zeit, als sich der Firmensitz noch in der Schoppershofstraße befand, in der die Inhaberfamilie Hannewald zeitgleich auch wohnte. Nicht selten wurde dabei das private Wohnzimmer für Geschäftstermine als Konferenzraum zweckentfremdet. Man erinnerte sich aber auch an die schwierigen Zeiten, als man nach dem zweiten Weltkrieg wieder bei null anfangen musste. „Schon damals konnten wir auf gute Mitarbeiter vertrauen, die unternehmerisch gedacht und sich für die Firma eingesetzt haben“, erzählt Wolfgang Coerper, Geschäftsführer der Tauber Bau Hoch- und Ingenieurbau.

Als Familienunternehmen war man allerdings immer fortschrittlich, pragmatisch und innovativ und kam so wieder zügig auf die Beine. Ein besonderer Verdienst gilt dabei den Brüdern Wolfgang und Gernot Hannewald, die das Unternehmen maßgeblich zu dem gemacht haben, was es heute ist. Bei all den Rückblicken vergaß man aber auch nicht, einen Blick nach vorne zu werfen. Rudolf Edelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Konzernmutter Nürnberger Baugruppe GmbH + Co KG, stellte die Übernahmen zahlreicher Firmen aus unterschiedlichen Segmenten in den strategischen Gesamtzusammenhang: „So können wir uns breit aufstellen und dem Kunden eine Flexibilität garantieren, die sie anderswo nicht kriegen.“

Innovation aus Tradition

Durch den Einsatz der BIM-Methodik (Building Information Modeling) bei Tauber, bei der alle am Bau beteiligten Unternehmen und Planer frühzeitig vernetzt werden, sollen die Prozesse und Abläufe optimiert und das Zusammenspiel zwischen Planung und Ausführung deutlich verbessert werden.

Die optimale Organisation von Baubetrieben und Bauabläufen war auch schon das Ziel des leider zu früh verstorbenen Junior-Chefs Jens Hannewald, welcher maßgeblich an der Entwicklung des BRZ – ein Unternehmen der Nürnberger Baugruppe, das sich auf Organisation und Bauinformatik spezialisiert hat – beteiligt war. Mit Unternehmergeist und Engagement gilt es also gemeinsam mit den Familiengesellschaftern das Unternehmen weiterzuführen.

Unterhaltsames Fest

Nach dem kurzweiligen Festakt, musikalisch begleitet von den Nürnberger Symphonikern, wurde im festlich geschmückten Serenadenhof weiter gefeiert.

Bis in die späten Abendstunden war Unterhaltung vom Kabarettisten Christoph Brüske und Musik von MIssFIZZ geboten. So konnten die Gäste noch lange in Erinnerungen schwelgen oder zur Musik der Band die Hüften schwingen.

Jubiläum: 200 Jahre Tauber Bau
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